Dusch Dein Ich

Duschen macht froh und munter. Wenn die Wassertropfen in schmeichelnden Strömen am Körper hinunter prasseln, lässt sich so manch schlechter Tag einfach abwaschen und man fühlt sich hinterher wie neu geboren.

Nicht nur Wasser eignet sich vorzüglich, um sich zu reinigen und zu stärken. Auch der Atem, Licht und Farbe wirken auf Körper und Geist belebend und erfrischend. Und daher möchte ich die alternative Art sich frisch zu duschen vorstellen.

Die Chinesen sagen, dass nur die Ahnungslosen bis in die Brust atmen. Diese Aussage irritiert auf den ersten Blick. Im Osten hat man eine lange Tradition, den Atem bis in die Fußsohlen zu leiten. Im Westen kennt man dagegen zumeist viele Formen der Fehlatmung, die Verspannung und Störungen erzeugt. Meistens kommen nur Asthmatiker in den Genuss, mehr über ‚intelligentes Atmen‘ zu erfahren, weil ihnen schlichtweg die Luft wegbleibt und der Leidensdruck groß genug ist, daran etwas zu ändern. Warum also nicht von den Asthmatikern etwas lernen, was allgemein von Nutzen ist.

Beim entspannten Einatmen hebt sich der Brustkorb und die Bauchdecke. Am besten übt sich das erst einmal zuhause in aller Ruhe. Es ist nicht nötig, wie ein Blasebalg zu schnaufen und gleich die ‚ganze Luft‘ hineindrücken zu wollen. Einfach ganz natürlich, leicht und in kleinen Mengen ein- und ausatmen. Wer ein gutes Körpergefühl hat, spürt, dass dabei die obere Hälfte des Rumpfes leicht kribbelt und in Bewegung gerät. Der Sauerstoff bewegt sich in alle Zellen des Körpers. Wichtig dabei ist der Fokus auf das Ausatmen, das gerne etwas bewusster und ausgedehnter sein kann.

Wenn man nun eine lockere Haltung dabei gewonnen hat, ist der chinesische Weg leicht zu beschreiten. Die Vorstellung lässt den Atem weiter zu den Füßen strömen. Das ist kein Unfug, weil der Sauerstoff selbstverständlich vor den Beinen und den Füßen nicht halt macht und tatsächlich ganz unten ankommt. Der Vorteil dieses Wissens ist nicht banal, sondern verhilft zu einem kompletten Körperbewusstsein, das sich ebenfalls spüren lässt, wenn man etwas geübter darin ist.

Eine angenehme Erweiterung kann nun das Atmen in der Verbindung mit einem inneren Bild von Licht und Farbe sein, ich nenne es Glücksdusche. Ich stelle mir vor, dass ich ein umfassendes Sonnen- und Luftbad nehme, wo goldenes Licht auf mich herunterprasselt und außer- wie innerhalb meines Körper fließt. Die Einbildungskräfte sind hierbei prima, deshalb wird es mir sogar warm und ich habe das Gefühl, mein Akku füllt sich nach und nach. Auch die Stimmung steigt. Das geht im Stehen, im Liegen und im Sitzen. Vor dem Schlafen wechsele ich dann zu blauem Licht. Die Farbauswahl ist Geschmackssache und von der Situation abhängig. Diese Energieduschen kann ich überall nehmen und das ist ein Aspekt, der mir gefällt. Gerade auch bei Ärger und Frust im Alltag tue ich so etwas Gutes für mich und stärke mein Selbstwertgefühl, was mich ausgeglichener macht. Probiere es einfach mal aus, es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Und am besten fängt man immer bei sich selber an.

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