Schokolade macht glücklich

Je dunkler die Schokolade, umso gesünder ist sie, in Maßen genossen versteht sich. Flavanole, das sind Antioxidantien und Polyphenole, sekundäre Pflanzenstoffe, wirken sich positiv auf Herz und Blutfette aus. Zusammen mit pflanzlichen Füllungen wie Marzipan die wahre Freude für Süßfans mit zu hohem Cholesterin. Auch schmerzlindernd und entspannend wirkt Schokolade, weil sie Tryptophan sowie Magnesium enthält, Endorphine freisetzt und den Stresshormonspiegel senkt. Als heiße Schokolade genossen, wirkt sie einmalig gegen Hustenreiz durch das in den Kakaobohnen enthaltene Theobromin.

Besonders die belgische Schokolade hat einen großen Vorteil. Die strenge Gesetzgebung lässt außer Kakaobutter keine anderen pflanzlichen Fette in der Köstlichkeit zu, was man deutlich schmecken kann. Es gibt allerdings nur wenige Schoko-Gourmets, die auf die harten, das heißt sehr dunklen Sorten stehen. Der dunkle Klassiker ist und bleibt die Zartbitterschokolade. Und von der gibt es eine breite Palette an äußerst leckeren und zart schmelzenden Variationen, aus denen man sich seinen gesunden Liebling am besten herausschmeckt. Zum Glück findet man in den Süßwarengeschäften und -abteilungen Produkte, die als Täfelchen-Mix zum Verkauf angeboten sind, was das Heran-Testen vereinfacht.

Auch typische Milchschokoladen-Esser können fündig werden, weil der ganz besonders delikate Kakaogeschmack der dunklen Schokolade soviel mehr an Aroma bietet und die Star-Chocolatiers meistens eine Zartbittervariante der bevorzugten Milchschokolade anbieten. Sogar die längste Praline der Welt fährt immer wieder mit einer herben Sonderedition auf, die genauso köstlich mundet, wie das Original selbst.

Abwechslung muss sein. Die fällt umso leichter, je weniger Naschwerk man braucht, um glücklich zu sein. Die Schokoladen-Auslagen im Geschäft kommen schmuck daher und ich persönlich liebe es, immer eine andere kleine Pretiose zu erstehen und mir auf der Zunge zergehen zu lassen. Das Auge isst mit, die Phantasie ist dabei und beide entführen mich entweder nach Ecuador, an die Elfenbeinküste oder nach Papua-Neuguinea. Klar, ohne zu vergessen, dass die Produktionsbedingungen, ebenso wie beim Kaffee, bedenklich sein können. Das drückt sich letztlich auch im Preis aus, den wir dafür zu zahlen bereit sind. Und warum gerade bei der Schokolade auf den Cent schauen, denn hier ist ausnahmsweise einmal weniger wirklich mehr und der Genuss daraus umso größer.

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