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Klar, den Effekt kennen wir alle, die ‚to do‘ Liste für den Tag war voll und die 24 Stunden nicht lange genug, um alles zu schaffen. Hand auf’s Herz, muss das alles heute gemacht werden? Es ist zwar leicht, die drängenden Aufgaben anzugehen, aber nicht, zu entscheiden, was weniger und gar nicht wichtig ist.

Mehr ist mehr

‚To do‘ Listen haben einen interessanten Nebeneffekt. Wenn man erstmal am Wirbeln und am Machen ist, sieht man nur noch die vielen Aufgaben, die erledigt werden wollen. Wer hakt nicht gerne am Abend alles ab und wirft die Liste insgesamt weg….. Wer dieses Arbeitsprinzip verfolgt, hat am nächsten Tag wieder eine Liste. So rast man von einem Punkt zum nächsten. Es verschafft einem zwar Erfolgserlebnisse ‚etwas geschafft‘ zu haben, die Frage allerdings kann auch folgende sein: „Brauche ich das alles zu erledigen, um mich gut zu fühlen?“ Vorallem, muss es gleich die ganze Liste für einen Tag sein?

Mehr von Weniger

Ein Sicherheitsventil, z.B. ein Ziel anvisieren, kann helfen, den Rand nicht zu verlieren. Oder…. sich höchstens 5 Dinge vornehmen, mehr nicht. Wenn man erst einmal soweit ist, kann man weiter reduzieren. So fallen vor allem die unwichtigen Dinge weg.

Schwieriger ist, sich zu motivieren, wenn einem nichts einfällt, weil

  • Beweggrund und
  • Ziel fehlen.

Alles oder Nichts

Hat man Beweggrund und Ziel ist alles möglich, aber das Nichts kann man nicht motivieren noch reduzieren, man kann es höchstens akzeptieren. So ist es auch okay, wenn man keine ‚to do‘ Liste und keine Ideen hat.

Aus der ‚to do‘ Liste kann man dann noch eine ‚ ich will‘ Liste machen … und – man kann Pflichten mit Belohnungen kombinieren. Dann macht das Tun viel mehr Spaß. Und die Fortgeschrittenen-Übung wäre danach, zuerst mit den Belohnungen anzufangen, um dann die Pflichten mit Freude zu erledigen.

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